Verfasst von: stneumann | 13. Mai 2014

Das war das 5. Deutschlandsberger Badmintonturnier

Am Freitag dem 11. April 2014, lange nach Sonnenuntergang war es endlich so weit: Die Vorbereitungen für das 5. Deutschlandsberger Badminton Turnier waren abgeschlossen. Zahlreiche helfende Hände hatten zuvor stundenlang Tische und Sessel gerückt, die Bar aufgebaut und Getränke eingekühlt, die Badminton Plätze hergerichtet, die Hallen dekoriert und beschildert und auch sonst dafür gesorgt dass für den nächsten Tag alles bestens vorbereitet war. Ganz zu schweigen von den Planungen und Vorarbeiten abseits der Hallen des Bundesschulzentrums, mit denen bereits Wochen im Voraus begonnen worden war.

Damit stand dem 5. Deutschlandsberger Badminton Turnier, das wie schon die Jahre davor wieder am Palmsamstag ausgetragen wurde, nichts mehr im Weg.

Gleich zu Turnier-Beginn gab’s den ersten Erfolg zu vermelden: Es hat zum ersten Mal kein einziger Teilnehmer am Spieltag abgesagt. Alle waren gekommen.

Nach einer kurzen Ansprache von Obmann Klaus Kröll, in der er auch den neuen Vereinspokal vorstellte, auf dem die diesjährigen und zukünftigen Turnier-Sieger verewigt werden wurde zügig mit den Einzelbewerben begonnen.

Die Moderation und Organisation der Turnierleitung übernahm auch dieses Jahr wieder Erich Temmel mit tatkräftiger Unterstützung von Paul Temmel. Für das leibliche Wohl der Spieler und Besucher sorgten die emsigen Damen hinter der Bar unter der Leitung von Magdalena Kluge.

Dass im Einzel auf 21 Punkte pro Satz gespielt wurde, sorgte für Diskussionen. 15, 17, oder 19 Punkte wären auch möglich gewesen – und durch das Spiel auf 21 Punkte zogen sich die Partien teils sehr in die Länge. Dadurch dauerte der Einzelbewerb trotz der etwas geringeren Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr deutlich länger und man geriet etwas in Verzug. Um die Zeit wieder aufzuholen wurden alle Doppel bis auf die Finali dann nur noch auf 15 Punkte pro Satz gespielt.

Mitten im Einzelbewerb fiel das Licht in den Turnsälen, das über Bewegungsmelder kontrolliert wird, aus. Die erste Theorie unseres zur Hilfe herbeigeeilten Obmanns Klaus, die Spieler hätten sich wahrscheinlich einfach zu wenig bewegt, konnte nicht bewiesen werden. Und tatsächlich war es nur ein kleines technisches Problem, das Klaus mit ein paar Handgriffen schnell beheben konnte. Nach ein paar Minuten ging das Licht wieder an und die Spiele weiter.

Im A-Finale pure Emotion: Richard Schneeberger und Florian Zand zeigten ein knappes Hin und Her auf höchstem Niveau, da flogen mitunter die Trinkflaschen herum und unüberhörbares Coaching aus dem Zuschauerraum machte das Finale zu einem wahren Spektakel.

Auch das B-Finale mit Deutschlandsberger Beteiligung in Form vom sportlichen Leiter Martin Trücher wurde zum wahren Krimi – trotz lautstarker Unterstützung des Publikums, das mehrheitlich auf Seiten des Dauerläufers Trücher war, gewann Frederic Bayer aus Aachen – seines Zeichen ein Legionär im Dienste des Smash Graz – das mitreißende Duell der beiden Kontrahenten. Frederic war so begeistert, dass er versprochen hat nächstes Jahr extra aus Deutschland wieder anzureisen um seinen Titel, dann im A-Bewerb, zu verteidigen. Wir freuen uns jetzt schon.

Der absolute Wahnsinn aus Deutschlandsberger Sicht war das Finale im C-Bewerb, in dem Jungstar Mathias Kluge auf Dauerbrennerin Julia Theisl traf. Zuvor hatten sich beide in vereinsinternen Duellen gegen Manfred Fischer und Wolfgang Hubmann für das Finale qualifiziert. Mehrheitlich waren die Zuschauer auf Seiten von Julia, deren Schwester sogar kurzfristig einen Fanclub gründete. Beide lieferten sich harte, aber faire Ballwechsel – die Halle bebte scheinbar. Nach spannendem Verlauf hin- und her, setzte sich letztlich das starke Geschlecht durch – Mathias kürte sich zum Turniersieger im C-Einzelbewerb.

In den Doppelbewerben, die etwas später begannen, wurde zum Teil hochklassiges Badminton geliefert. Im Kapfenberger Final-Duell des A-Bewerbs behielt das Duo Zand/Katzmayr die Oberhand gegenüber Masovic/Hohl. Im kleinen Finale erkämpfte sich das Deutschlandsberger Team Fauster/Kernbeis den dritten Platz.

Auch der B-Bewerb sollte eine Anlegenheit der Gäste aus Kapfenberg und Frohnleiten werden. Trotz lautstarker Anfeuerung des Deutschlandsberger Publikums für das Duo „Los Wampos“ Hubmann/Zmugg gewannen Marinka/Stecker das Finale im B-Bewerb. Den 3. Rang holte sich das Deutschlandsberg- & Kalsdorfer-Duo Temmel/Kahr.

Gegen 19 Uhr wurden dann die Preise an die SiegerInnen verteilt. Obmann Kröll überreichte den ersten 5 der jeweiligen Bewerbe jeweils eine Urkunde – die besten drei erhielten plakatierte Pokale als Erinnerung an das 5. Deutschlandsberger Badmintonturnier. Mit dem Sieger des Einzel-A-Bewerbes wurde zusätzlich noch ein Siegerfoto mit dem Deutschlandsberger Vereinspokal – gesponsert von der Firma Seidel Elektronik – gemacht.

GRATULATION an alle TeilnehmerInnen und den SiegerInnen – diesmal gab es zum Glück keine größere Verletzung – lediglich ein paar Spatzen werden sich wohl auftun. Nach der Siegerehrung wurde wie schon Tradition noch länger gefeiert und analysiert – dabei kristallisierte sich wieder der harte Kern heraus. Von den Gästen bewiesen, wie auch schon in den Jahren zuvor, unsere Freunde aus Kalsdorf die größte Ausdauer und machten das Bundesschulzentrum zum Partybunker ;-).

Der 1. BC Deutschlandsberg möchte sich an dieser Stelle bei allen helfenden Händen, die bei diesem Turnier mitgewirkt und mitgeholfen haben, recht herzlich bedanken und hofft gleichzeitig, dass dies auch zukünftig wieder so möglich ist, wenn es dann im nächsten Jahr heißt: „Willkommen beim 6. Deutschlandsberger Badmintonturnier“. Großer Dank gilt auch den zahlreichen Sponsoren, die dieses Turnier unterstützt haben – ob in Form einer Geldspende oder von Sachpreisen – und es damit ermöglicht haben, dass dieses Turnier zum Event für Jung und Alt sowie Groß und Klein werden konnte. DANKE.

Der Termin für das 6. Deutschlandsberger Badmintonturnier steht schon fest: Palmsamstag, 28. März 2015. Gleich vormerken und lostrainieren!!

 

Ergebnisse im Detail:

Doppel A-Bewerb:

  1. Florian Zand / Markus Katzmayr, Kapfenberg
  2. Haris Masovic / Louis Hohl, Kapfenberg
  3. Joachim Fauster / Michael Kernbeis, Deutschlandsberg

Doppel B-Bewerb:

  1. Ernst Stecker / Susanne Marinka, Frohnleiten / Kapfenberg
  2. Wolfgang Hubmann / Toni Zmugg, Deutschlandsberg
  3. Philipp Temmel / Monika Kahr, Deutschlandsberg / Kalsdorf

Einzel A-Bewerb:

  1. Richard Schneeberger, ATSE Graz
  2. Florian Zand, Kapfenberg
  3. Oliver Dernovsek, Deutschlandsberg

Einzel B-Bewerb:

  1. Frederic Bayer, Deutschland
  2. Martin Trücher, Deutschlandsberg
  3. Markus Hasewend, Deutschlandsberg

Einzel C-Bewerb:

  1. Mathias Kluge, Deutschlandsberg
  2. Julia Theisl, Deutschlandsberg
  3. Wolfgang Hubmann, Deutschlandsberg

 

Fotos:


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